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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2016
Gott suchen in Auschwitz?
Eine Begegnung mit Überlebenden
Der Inhalt:

Einspruch: Recht, nicht Gnade!

Zu: »Das Boot fuhr einfach weg«
(3/16, Seite 20-21)

Hut ab vor Pfarrer Grohs Leistung, aber als ehrenamtlicher Normalflüchtlingshelfer und Nichtheld kriege ich da eher Tränen der Wut in die Augen. Ich kenne ebenfalls Fälle zerrissener Familien mit zurückgebliebenen Kindern. Nur hat niemand die Zeit, das Geld, das Amt und die Beziehungen, »seinen« Fall so durchzu drücken wie Groh. Bei unseren Flüchtlingen dauern Asylverfahren weit über ein Jahr. Bitten um Beschleunigung bleiben erfolglos. Alle Ehrenamtlichen kennen die auf Abwehr zielende Praxis der Behörden. Diese Praxis ist falsch und gehört diskutiert. Pfarrer Grohs Weg funktioniert nicht, wenn viele es so versuchen, denn dann stehen die Helfer im Wettbewerb: »Mein Fall ist der Anrührendste«. Wir brauchen Recht, nicht Gnade! Clemens Wesselburg,

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