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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2016
Gott suchen in Auschwitz?
Eine Begegnung mit Überlebenden
Der Inhalt:

Leserbriefe

Die Vernetzung zählt

Zu: »Die Helfer« (3/16, Seite 40-44)

Die Unterzeile »Flüchtlingskrise: Wie lange halten die Ehrenamtlichen noch durch?« auf dem Titel finde ich unglücklich formuliert. Sie stößt in das Horn derjenigen, die schon immer gesagt haben: Wir schaffen das nicht! Und jetzt brechen auch noch die Ehrenamtlichen weg! Das stimmt ja so nicht. Es ist auch nicht an allen Stellen so dramatisch, wie im Beitrag geschildert wird. In unserer Gemeinde haben wir frühzeitig angefangen, uns zu vernetzen und darauf vorzubereiten, Flüchtlingen zu helfen. Die evangelische und katholische Kirche bieten Ehrenamtlichen Schulungen und Begleitung an. Das kenne ich auch von Hilfsorganisationen. So wurden beispielsweise in Flüchtlingsunterkünften, die der DRK-Landesverband Nordrhein leitet, Ehrenamtskoordinatoren eingestellt, die den Einsatz der Freiwilligen führen und begleiten. Von solchen Initiativen berichtet der Beitrag leider nicht. Anja Martin, Bonn

Ich hatte auch geholfen, bis ich nicht mehr konnte. Das Schlimmste war für mich die Desillusionierung: Wenn ich flüchten müsste, würde ich in der neuen Heimat vom ersten Moment an alles dankbar annehmen, was man mir bietet. Eine gute Wohnung mit netten Vermietern zum Beispiel und einen bezahlten Sprachkurs. Das war leider bei meinem Ehepaar aus Syrien vor dreieinhalb Jahren nicht so. Ich war fix und fertig. Eva Klebahn, per E-Mail

Barbara Brünings Beitrag ist für alle Helfenden ein wichtiger Hinweis. In unserer in der Flüchtlingsarbeit engagierten Gruppe ist zunehmend der Kontrast belastend zwischen dem Dauerstreit in der Großen Koalition, derzeit wahlkampfbeflügelt, und der Mühsal mit »Kleinigkeiten«, deren Erledigung sich jeweils über Monate hinzieht: zum Beispiel unser Vorhaben, auf einem kommunalen Gelände vor einer von Familien belegten Flüchtlingsunterkunft einen Sandkasten für die Kinder aufzubauen. Bernd Sensenschmidt, Netphen

Zwei Seelen, ach …

Zu: »Der AfD ein Podium geben?« (3/16, Seite 8)

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