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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2016
Gott suchen in Auschwitz?
Eine Begegnung mit Überlebenden
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

der griechische Philosoph Heraklit sagte einmal: »Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.« Das erleben wir alle täglich – in unserem privaten Umfeld, aber auch in der Politik. Veränderungen können ganz schön anstrengend sein. Sie bringen unser gewohntes Weltbild durcheinander und verunsichern uns.

Inwiefern hat sich der Glaube von Holocaust-Überlebenden in Auschwitz verändert? Und wie geht Beten an einem Ort, der Symbol für die Massenvernichtung wurde? Diese Fragen stellte sich unsere Volontärin Anne Strotmann – und reiste nach Auschwitz. Ihren Beitrag dazu lesen Sie ab Seite 26.

Kulturelle Traditionen sind nicht nur dann Veränderungen unterworfen, wenn Flüchtlinge ins Land kommen, sondern auch beim Ausbruch von Epidemien: Glaube und Religiosität der Menschen in Sierra Leone haben durch die Ebola-Seuche einen tiefgreifenden Wandel erfahren (Seite 34).

Auch der technische Fortschritt verändert unsere Lebensweise. Davon zeugt die neue Smartphone-Sucht, über die Anne Lemhöfer ab Seite 40 selbstkritisch schreibt. Aber wir wären nicht Publik-Forum, wenn wir Veränderungen nicht auch Positives abgewinnen würden. Zum Beispiel dem Preisverfall beim Öl. Wolfgang Kessler analysiert, dass das billige Öl nicht nur eine Gefahr, sondern auch Chance sein kann (ab Seite 12). Menschen, die mit ihrem Engagement die Welt zum Positiven verändern, finden Sie wie immer in der Rubrik Aufstehen & Handeln (das ändert sich nicht).

»Ich glaube an die Menschlichkeit«, sagte der Holocaust-Überlebende Leon Weintraub im Gespräch mit Anne Strotmann. Das sitzt. Dieser Glaube, der dem NS-Grauen und dem unbeschre