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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2014
Platzt der Traum?
Ukraine: Wie die Europäische Union Frieden und Demokratie stärken kann
Der Inhalt:

Luther, Snowden und Rammstein

von Sabine Brütting vom 14.03.2014
Das Theaterstück »Play Luther« zeichnet ein Bild des Reformators – und übersetzt ihn ins Heute
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Martin Luther hatte Angst. Angst vor dem strengen Vater und seinen brutalen Erziehungsmethoden. Angst vor der Hölle, in der er als Sünder ewig schmoren würde. Und schließlich war es die Angst vor einem schlimmen Gewitter, die ihn seinen Weg als Mönch überhaupt einschlagen ließ. Natürlich darf dieses berühmte Schlüsselerlebnis auch in dem Stück »Play Luther« nicht fehlen, das soeben in Stuttgart uraufgeführt wurde. Es sind dramatische Minuten, die der junge Luther, dargestellt von Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach, auf dem Weg nach Erfurt erlebt. Auch das Publikum fühlt die existenzielle Not des 22-jährigen Luther im Gewittersturm bei Stotternheim mit.

Fortan will Luther sein Leben im Kloster verbringen. Doch schon hier wird klar: Martin Luther war geradezu verbissen in seiner Buße, er fas