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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2012
Ich glaube
Der Konflikt um das Bekenntnis der Christen
Der Inhalt:

Der Gott der Zweifler

Das kirchliche Credo geht vielen Christen nur noch schwer über die Lippen. Ihr gemeinsames Glaubensbekenntnis entstand in der ersten Jahrtausendhälfte. Sind seine Worte heute von gestern?

Die Christen sind eben doch einmalig. »Ich kenne keine andere Religion, die jemals versucht hätte, lebendigen Glauben in eine lehrbuchhafte Buchstabenformel zu pressen«, seufzt der Schriftsteller Arnulf Zitelmann. Der Theologe und Philosoph hat in seinem früheren Leben als Religionslehrer an Gymnasien gearbeitet. Und durch seine Schülerinnen und Schüler kennt er es zur Genüge: das Problem mit dem Glaubensbekenntnis.

Lässt sich Gott dadurch definieren, dass man ihn »Schöpfer des Himmels und der Erde« nennt? Dass man sich zu ihm als »allmächtigen Vater« bekennt – und zu Jesus als »seinem eingeborenen Sohn«, »empfangen durch den Heiligen Geist«? Was