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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2011
Kein Gott, nirgends?
Stephen Hawkings Theo-Physik
Der Inhalt:

Zwischen Himmel und Hölle

von Barbara Tambour, Andrea Teupke vom 29.04.2011
Über Psychosen, Wahn und mystische Erfahrung: Würden Jesus und Teresa von Avila heute in der Psychiatrie landen? Fragen an den Klinik-Seelsorger Ronald Mundhenk

In Ihrem Buch »Lebt Gott in der Psychiatrie?« beschreiben Sie Menschen, die sich für Gott halten, die glauben, sie könnten das Wetter beeinflussen, oder meinen, andere würden ihre Gedanken lesen. Was hat Wahn mit Glaube zu tun?

Ronald Mundhenk: Glaube und Wahn sind nicht so weit voneinander entfernt, wie man zunächst glauben möchte. Auch religiöse Menschen sind »Grenzgänger« zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Zeit und Ewigkeit, Himmel und Erde. Fast jede intensive religiöse Erfahrung kennt das Erhabene, Ergreifende, Beseligende und das Abgründige, den Schauder, die Angst, sich zu verlieren.

Trotzdem: Wenn Sie von Psychose schreiben, dann klingt es fast, als sei das etwas Schönes. Ist das nicht verharmlosend?

Mundhenk: Ich kom

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