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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2022
Ein Land als Geisel
Wie die Ukraine im neuen Ost-West-Konflikt zerrieben wird
Der Inhalt:

Armenische Christen? Kaukasische Albaner!

vom 25.02.2022
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Die verbliebenen armenischen Christen in Aserbaidschan haben Angst um ihre Gotteshäuser und fürchten, dass das christliche Erbe von Berg-Karabach nachhaltig zerstört wird. Grund ist die Ankündigung des aserbaidschanischen Kultusministers Anar Karimov, in den zurückeroberten Gebieten »die fingierten Spuren der Armenier an albanischen religiösen Stätten zu entfernen«. Karimov bezieht sich auf eine Theorie, wonach zahlreiche Gotteshäuser im Gebiet von Aserbaidschan und Berg-Karabach das Erbe des Kaukasischen Albanien seien, ein antikes Königreich, das bis ins frühe 9. Jahrhundert existierte. So sei zum Beispiel das mittelalterliche armenische Kloster Dadivank eines »der besten Zeugnisse der antiken kaukasischen albanischen Zivilisation«. Auch der Kathedrale von Sushi wolle man ihre »ursprüngliche Form« zurückgeben. Von den meisten Historikern wird diese Theorie abgelehnt, von der Regierung aber propagiert. Die Armenisch-Apostolische Kirche bezeichnete das Vorgehen als »anti-humanen und anti-zivilisatorischen Akt«. Die Unesco und der Internationale Strafgerichtshof warnten vor Vandalismus.

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