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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2021
Maria, Freundin Gottes
Eine interreligiöse Entdeckung
Der Inhalt:

Blickwechsel im Trümmerfeld

von Katharina Ceming vom 26.02.2021
Über das Gemälde »Der Sand aus den Urnen« von Anselm Kiefer
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Dieses monumentale Werk Anselm Kiefers aus dem Jahr 2009 hängt in einem eigenen Raum in der Pinakothek der Moderne in München, in dem sich insgesamt fünf Exponate des Künstlers befinden. Wie all seine großflächigen Werke zieht es den Betrachtenden an und hält ihn gleichzeitig auf Distanz. Für Kiefer ist das In-Abstand-zur-Welt-Sein, um eine andere Perspektive auf sie einnehmen zu können, ein wichtiges Element seiner Kunst. Das Bild übte auf mich eine fast magische Anziehungskraft aus, als ich ihm das erste Mal gegenüberstand. Mich hatte die Textur in Beschlag genommen. Wie so oft bei Kiefer hat auch dieses Werk durch die Verwendung der Materialen eine fast dreidimensionale Wirkung. Hier handelt es sich um eine Mischung aus Acryl, Öl, Schellack, Sand und Kohlestift. Man ist immer versucht, ein

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