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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2020
Mahlzeit!
Mikroplastik – die allgegenwärtige Gefahr
Der Inhalt:

Was alle im Alltag tun können

von Viola Rüdele vom 28.02.2020

Um Mikroplastik zu vermeiden, gibt es eine einfache Regel: So wenig wie möglich Plastik in Umlauf bringen. Also weniger neu kaufen, dafür mehr tauschen und Dinge lange verwenden. Außerdem hilft:

Auto: defensiv fahren

Grundsätzlich gilt: so wenig wie möglich Auto fahren. Und wenn doch, vorsichtig fahren und weniger beschleunigen. Das verringert den Reifenabrieb.

Kosmetik: besser natürlich

Bei Cremes, Duschgel oder Make-up sollte man das Inhaltsverzeichnis genau studieren: Mikroplastik ist an Abkürzungen wie PE, PP, PET und AC erkennbar. Der Bund-Einkaufsratgeber »Mikroplastik« führt weitere bedenkliche Stoffe auf und informiert detailliert über einzelne Marken und deren Produkte. Ganz sicher ohne Mikroplastik sind alle Produkte mit einem Naturkosmetik-Zertifikat. Noch besser sind Kosmetika ganz ohne Plastik-Verpackung, zum Beispiel Haarseifen statt Shampoo.

Kleidung: Natur- statt Kunstfaser

Beim nächsten Kleiderkauf besser nicht zu Kunstfaserstoffen wie Polyester oder Elastan greifen. Also einen Woll- statt einen Fleecepullover kaufen und zum Putzen alte Baumwollstoffreste verwenden statt Mikrofasertücher. Einige Kleidungshersteller wie Langbrett verzichten komplett auf synthetische Kunststoffe in ihren Produkten. Die Firma Giesswein produziert Laufschuhe aus Merinowolle, ganz ohne Plastik. Zu beschichteten Regenmänteln oder etwa Sportkleidung gibt es jedoch kaum Alternativen. Diese sollten daher möglichst lange getragen, immer wieder repariert und selten gewaschen werden. Denn neue Produkte geben deutlich mehr Mikrofasern an die Umwelt ab als lange getragene. Beim Waschen können die Fasern in einem Beutel wie dem Guppyfriend aufgefangen werden. Wichtig: die Fasern danach im Restmüll entsorgen!

Lebensmittel: unverpackt einkaufen

Auf dem Markt und auch in einigen Supermärkten gibt es unverpacktes Obst und Gemüse, in Unverpacktläden außerdem Nudeln, Reis und andere Lebensmittel ohne Plastik-Verpackung (Übersicht: www.bund.

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