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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2017
Wer ist Herr im Hirn?
Der Streit um den freien Willen
Der Inhalt:

Am Zaun hängen die Gaben

vom 24.02.2017
PFplus

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Eigentlich sollte der Zaun am Hamburger Hauptbahnhof Obdachlose abhalten. Doch beherzte Bürger haben ihn umfunktioniert zu einem »Gabenzaun«, um in Not geratenen und wohnungslosen Menschen zu helfen. Die Idee ist so einfach wie genial: Man packt Sach- und Lebensmittelspenden in wasserfeste, durchsichtige Tüten und hängt sie an die Zäune, die Menschen aussperren sollen. Die Bedürftigen können die am Zaun befestigten Tüten dann einfach mitnehmen. Die Initiatoren wollen anonym bleiben. Sie seien eine Handvoll Hamburger, die bereits seit Jahren ehrenamtlich in der Obdachlosenhilfe arbeiteten. Sie starteten die Aktion, als die Stadt Hamburg Gitter installierte, um Obdachlosen die Sitzmöglichkeiten zu nehmen. Auch vor der Polizeiwache am Hauptbahnhof wurden sogenannte »Trinker-Zecken« aus Metall errichtet, um Obdachlose und Alkoholkranke zu vertreiben. Doch weil viele Beschwerden von Bürgern bei der Stadt eingingen, wurden die Metallspitzen inzwischen wieder entfernt. Der Zaun jedoch steht weiter dort – umfunktioniert zum Gabenzaun. Auf der Facebook-Seite »Hamburger Gabenzaun am Hauptbahnhof« listen die Initiatoren auf, welche Spenden sich am besten eignen, »zum Beispiel Kleidung, Hygieneartikel, Essen, Hunde-Zubehör und Bücher«. – Auch in anderen Städten entstehen ähnliche Zäune. Der bekannteste befindet sich als »Sozialer Zaun« in Darmstadt an der Stadtbücherei.

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