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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Leserbriefe Titel

Voll daneben

Zu: »Wir müssen reden!« (2/16, Seite 12-15)

Bevor wir reden, sollten wir nachdenken. Es reicht jedenfalls nicht, alle Aufgeregtheiten dieser Tage aufzusammeln und als »Melange« dem Leser zu präsentieren. Wenn »Anything goes« tatsächlich unsere heutige Devise ist, erübrigt sich die Auflehnung gegen jeden Auswuchs. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Fast alle Alt- und Neubürger leben verantwortungsvoll nach »Moral und Anstand«, auch wenn die Autorin diese »Werte« auf der Müllkippe der Geschichte sieht. »Wir und die Anderen« werden nicht aufgeteilt zwischen Alt- und Neubürgern, sondern zwischen den Menschen guten Willens und den Böswilligen, die sich bewusst an den Grundwerten vergreifen. Im Übrigen möchte ich in Zeitungen, die ich kaufe, keine Bilder wie das Titelbild sehen. Mit solchen Bildern Aufsehen erregen zu wollen geht für Publik-Forum voll daneben. Wen wollen Sie damit gewinnen? Georg Grathwohl, Bremen

Besten Dank für den guten Artikel. Das Reden miteinander statt übereinander war schon immer ein Problem und ist in der derzeitigen Situation schwieriger geworden. Und es ist wichtig, wie Sie es tun, darauf hinzuweisen, dass das Problem in erster Linie ein Innerdeutsches ist. Adalbert Kirchgäßner, Konstanz

Ich bin voll und ganz der Meinung, dass über Werte und Konflikte gesprochen und auch gestritten werden muss. Wir sollten aber nicht vergessen, was Institutionen, Firmen und Privatpersonen für Werte vermitteln. Wenn Banken Milliarden verzocken, Rüstungsfirmen mit Billigung und Unterstützung der Politik Waffen produzieren und zum Teil in Krisengebiete liefern, die EU durch subventionierte Lebensmittel dem heimischen Markt in Afrika keine Chance lässt und es zulässt, dass Fischfangflotten die Küsten Afrikas leerfischen, dann sollten wir auch da über »Werte« sprechen. Hans-Georg Rammert, Oelde

Bei bestimmten Immigrantengruppen gibt es nachweislich eine hohe Anzahl von Kriminellen. Ich zitiere den Philosophen Slavoj Žižek, der in einem Spiegel

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