Die rosa Verblödung
Ausgerechnet Lego. Ausgerechnet dem dänischen Traditionsunternehmen, mit dessen Noppensteinen schon Generationen von Kindern hingebungsvoll gespielt haben, wird vorgeworfen, ein reichlich dümmliches Frauenbild zu propagieren. Die neue Produktlinie »Lego-Friends«, die in wenigen Tagen in Deutschland auf den Markt kommen wird, rankt sich um fünf Püppchen, die aussehen wie geschrumpfte Barbies. Mit ihnen können Mädchen ab fünf Jahren laut Werbung »in fantastische Rollenspiele abtauchen«; sie können in einer fiktiven Vorstadt namens Heartlake City »shoppen« und »Party feiern«, sich »stylen« und »jede Menge Spaß haben«.
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Lise Eliot: »Wie verschieden sind sie? Die Gehirnentwicklung bei Mädchen und Jungen«. Bloomsbury Taschenbuch. 608 Seiten. 11,95 €. Susanne Gaschke: »Die verkaufte Kindheit. Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können«. Phanteon. 269 Seiten. 14,99 €. Peggy Orenstein: »Cinderella Ate My Daughter: Dispatches from the Front Lines of the New Girlie-Girl Culture«. Harper. 272 Seiten. 10,60 €
