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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2010
Die Wutprobe. Frauen weltweit: Was sie verbindet, was sie trennt
Der Inhalt:

Weitab von der Welt

von Sabrina Janesch vom 26.02.2010
Erfolg und Karriere sind nicht alles: Auf der Suche nach einem Leben im Einklang mit der Natur sind Amory Uslar und Fernando Claude auf der chilenischen Pazifikinsel Chiloé gelandet
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Es ist fünf Uhr morgens, über der chilenischen Insel Chiloé liegt das helle Band der Milchstraße. Fernando Claude steht an der Klippe oberhalb des Flusses Chepu und hält einen Becher dampfenden Kaffees in der Hand. Die Schafswollmütze hat er tief ins Gesicht geschoben: Im südchilenischen Spätsommer sind die Temperaturen längst unter null gesunken. Ein Knacken und Knistern geht durch das Unterholz, dann ertönt leises Schimpfen. Fernando Claude macht seine Taschenlampe an und leuchtet in die noch müden Gesichter der drei Rucksacktouristen, die wie verabredet vom Campingplatz kommen: »Buenos Días! Wir sind spät dran. Gleich geht die Sonne auf.«

Die Taschenlampe flackert über die Köpfe hinweg, hinter ihnen steht ein Schild: Chepu Adventures. Kajaktouren bei Sonnenaufgang,