Weitab von der Welt
Es ist fünf Uhr morgens, über der chilenischen Insel Chiloé liegt das helle Band der Milchstraße. Fernando Claude steht an der Klippe oberhalb des Flusses Chepu und hält einen Becher dampfenden Kaffees in der Hand. Die Schafswollmütze hat er tief ins Gesicht geschoben: Im südchilenischen Spätsommer sind die Temperaturen längst unter null gesunken. Ein Knacken und Knistern geht durch das Unterholz, dann ertönt leises Schimpfen. Fernando Claude macht seine Taschenlampe an und leuchtet in die noch müden Gesichter der drei Rucksacktouristen, die wie verabredet vom Campingplatz kommen: »Buenos Días! Wir sind spät dran. Gleich geht die Sonne auf.«
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