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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2020
Geht doch!
Der Synodale Weg der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 14.02.2020

Giovanni Maio, Leiter des Freiburger Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, spricht sich für eine Deckelung von Medikamentenpreisen aus. Zugleich verteidigt er die Pharmaindustrie. Deren risikoreiche Investitionen »müssten sich auch lohnen dürfen«. Im Hintergrund steht die Diskussion um das 1,9 Millionen Euro teure Muskeldystrophie-Medikament Zolgensma. Es verspricht eine Heilung für erkrankte Kinder, weil ein Gendefekt repariert werden könne. Maio kritisiert die Ankündigung von Novartis, weltweit hundert erkrankte Kinder per Los auszuwählen, die das Medikament kostenlos erhalten sollen.

Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, hat die Parteiführung der FDP scharf angegriffen. Die Flanke der Partei sei »nach rechts wieder sehr weit offen«. Wenn Parteichef Christian Lindner »von Herrn Kemmerichs machttaktischen Überlegungen gewusst und sie gebilligt hat, muss er als Vorsitzender einer liberalen Partei zurücktreten. Wenn er an diesen Überlegungen nicht beteiligt war, muss er Herrn Kemmerich wegen parteischädigenden Verhaltens aus der FDP ausschließen«.

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, beobachtet eine überzogene Erregungskultur in beiden Volksparteien. »Mich beschäftigt, warum innerhalb von kurzer Zeit zwei Frauen, die in schwieriger Zeit das Amt der Parteivorsitzenden in einer der großen Volksparteien übernommen haben, ... das Handtuch werfen.«

Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, hält Donald Trumps Nahostplan für »Kolonialismus im 21. Jahrhundert«. Dass die Palästinenser »nicht mal am Katzentisch Platz bekamen«, zeige, dass es letztlich um einen »Annexionsplan« gehe. Khouloud Daibes, palästinensische »Botschafterin« in Berlin, hätte sich eine deutlichere Ablehnung durch die Bundesregierung gewünscht. »Der Eindruck entsteht, die israelische Regierung wird für schwerste Menschenrechtsverletzungen belohnt.« Auch die katholische Bischofskonferenz in den USA und die kirchlic

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