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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2019
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Der Inhalt:

Aus Go West wird erstmals Go East

Nichts wie ab in den Westen – dieser Trend in den fünf östlichen Bundesländern ist 2017 zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung vor rund dreißig Jahren gestoppt. Es sind mehr Menschen aus Westdeutschland nach Ostdeutschland gezogen als umgekehrt. Westdeutsche ziehen laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung besonders häufig nach Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Aus Sachsen-Anhalt und Thüringen ziehen dagegen immer noch vergleichsweise viele Menschen in den Westen um. Auch in der Altersgruppe bis 29 Jahre ist die Abwanderung aus dem Osten noch stark. Die ostdeutschen Flächenländer verloren seit der deutschen Einheit von den rund 17 Millionen Bürgern insgesamt rund 1,2 Millionen durch Abwanderung. Berlin wurde bei der Berechnung 2017 nicht berücksichtigt. Rechnet man die deutsche Hauptstadt mit ein, fällt der positive Saldo zugunsten des Ostens noch deutlich höher aus.