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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2019
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Der Inhalt:

Gewalt gegen Homosexuelle

In Tschetschenien sind seit Ende Dezember 2018 vierzig Personen festgenommen worden. Das berichtet die russische Zeitung Nowaja Gazeta. Das Blatt beruft sich auf die Nichtregierungsorganisation Russisches LGBT-Netz. Der Grund für die Verhaftungen: Die Männer und Frauen werden der Homosexualität bezichtigt. Den Angaben zufolge sind sie in ein geheimes Gefängnis nach Argun gebracht worden, nördlich der Hauptstadt Grosny. Zwei Männer seien gar zu Tode gefoltert worden. Im sozialen Netzwerk VKontakte, dem russischen Pendant zu Facebook, war laut der Berliner tageszeitung (taz) von einer »neuen Verhaftungswelle gegen Angehörige sexueller Minderheiten, Männer wie Frauen« die Rede. Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow hatte mit Billigung der russischen Regierung in der Vergangenheit bereits mehrfach zur Tötung Homosexueller aufgerufen – obwohl er gleichzeitig behauptet, in Tschetschenien gebe es keine Homosexuellen.

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