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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2018
Was ist der Mensch wert?
Der Preis des Lebens und die Würde des Menschen
Der Inhalt:

Was heißt: Aus dem Nichts geschaffen?

Kann man »Gott« denken – und wenn ja, wie? Auszüge aus den vielen Leserzuschriften zu Heft 1/2018

Ohne den nichts ist

Entscheidend ist, welche Vorstellungen der »Schöpfung aus dem Nichts« zugrunde liegen. Für mich bedeutet »aus dem Nichts geschaffen sein«, dass etwas in allem, worin es sich vom Nichts unterscheidet, also in seiner gesamten Wirklichkeit, geschaffen ist. Geschaffensein ist dann keine Aussage über die Entstehung der Welt, sondern über die Welt in jedem Augenblick ihrer Existenz. Anstelle von »aus dem Nichts« kann man auch sagen: »total«, »in jeder Hinsicht, in der etwas ist«. Die einzige Weise, sinnvoll von Gott sprechen zu können, besteht in der Aussage, dass weder wir noch irgendeine andere Wirklichkeit des Universums ohne ihn wären. Man begreift von Gott immer nur das von ihm Verschiedene, das auf ihn verweist. Geschaffensein ist aufgehen in einem »restlosen Bezogensein auf … / in restloser Verschiedenheit von …« Gott ist größer als alles, was wir denken können. Gott ist »ohne den nichts ist«. Das nennt man »natürliche Gotteserkenntnis«. Im Glauben geht es dagegen um die Gemeinschaft mit Gott. Peter Knauer, Brüssel

Was Max Planck dachte

Max Planck hat einmal gesagt: »Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. (…) Die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! (…) so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früher