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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 10.02.2017

Aufwachen und kämpfen

Zu: »Weckruf für die Welt« (1/17, Seite 12-15)

Wolfgang Kessler hat die Situation nach dem Wahlschock in den USA für Europa treffend analysiert. Das ermutigt mich. Ich sehe nun eine große Verantwortung für die amerikanische Gesellschaft. Alle Amerikaner sind Einwanderer, das müsste auch Donald Trump klar sein. Das amerikanische Volk ist ein »Melting Pot«. Solch ein Völkergemisch lässt sich hoffentlich nicht auf einen selbstzerstörerischen Isolationsmechanismus einschwören. Wir Europäer sind äußerst herausgefordert: unsere demokratischen Werte aller Welt deutlich zu machen, unser Selbstbewusstsein zu artikulieren und, so nach und nach, auch unser Denksystem zu ändern. Viele Organisationen und einzelne Menschen sind schon auf diesem Weg. Ich möchte ein Wort von Kessler ein wenig umformulieren: »Wir haben zwar keine Chance, wir könnten jedoch so leben, als hätten wir eine, damit wir vorbereitet sind, wenn sie kommt.«
Gerhard Blessing, Hoßkirch

Nach der Hegelschen Geschichtsdialektik scheint das Pendel vom Liberalismus und Pluralismus überall auf der Welt umzuschlagen in die reaktionäre Retro-Bewegung Autoritarismus und Nationalismus. Daran ist die Staatsform Demokratie allerdings in großem Maße selbst schuld. Sie hat sich oft als uneffektiv und wenig wehrhaft erwiesen, zu sehr die Moral zur politischen Maxime erhoben und die eigene Bevölkerung vernachlässigt. Will die Demokratie nicht untergehen, muss sie sich anpassen und ihre Werte neu definieren. Albrecht Hofmann, Nisterberg

Traurige Folgen

Zu: »Wir müssen ganz neu denken«
(1/17, Seite 18-19)

Ihre vergangenen Berichte über Otjivero in Namibia habe ich mit Freude gelesen. Ihr letzter Bericht stimmt mich jedoch traurig, weil das Projekt beendet wurde und damit auch seine positiven Wirkungen. Die Kinder gehen nicht mehr zur Schule, ein Haus wird nicht fertig gebaut und der Lebensmittelmarkt steht kurz vor der Pleite. Ich vermisse in dem Bericht, warum der neue Präsident Namibias und auch Bischof Kameeta als Minister für Armutsbekämpfung nach Auslaufen der Spenden keine staatlichen Mittel für die Fortsetzung des Projektes eins

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