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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Frauenmorde in Brasilien

vom 10.02.2017
PFplus

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Alle eineinhalb Stunden wird in Brasilien eine Frau von ihrem (Ex-)Ehemann oder Liebhaber ermordet. Zwischen 2000 und 2010 wurden 45 000 Mädchen und Frauen erschossen, erstochen oder totgeschlagen. Das berichtet die politische Website NachDenkSeiten. Die Zahl der im katholischen Brasilien getöteten Frauen sei elfmal so hoch wie im Bürgerkriegsland Syrien. Besonders häufig seien schwarze Brasilianerinnen Opfer von Tötungsdelikten. Die mexikanische Ethnologin Marcela Lagarde sieht auch die Politik in der Verantwortung: Regierungen und Justiz würden die »massenhafte Hinrichtung von Frauen« in Süd- und Lateinamerika bagatellisieren, wird sie auf den NachDenkSeiten zitiert. Gerichtliche Untersuchungen würden verschleppt, Täter nicht verurteilt. 14 der 25 Länder, in denen Frauen weltweit am meisten Gewalt ausgesetzt sind, befinden sich im lateinamerikanischen und karibischen Raum. Seitens der Christlichen Initiative Romero heißt es: »Die Zahl der Gewalttaten in El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua ist alarmierend.«

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