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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2016
Die Helfer
Flüchtlingskrise: Wie lange halten die Ehrenamtlichen noch durch?
Der Inhalt:

Mörderische Zeiten in Paris

Kriminalroman. Fred Vargas hat sich Zeit gelassen. Fast vier Jahre mussten sich die Fans der französischen Krimi-Autorin gedulden, bis ihr kauziger Kommissar Adamsberg wieder ermittelt. Aber das Warten hat sich gelohnt: »Das barmherzige Fallbeil« verzaubert den Leser mit einem originellen, poetischen Blick auf Menschen und Dinge, intelligentem Humor und schrägen Dialogen.

Diesmal wecken zwei vermeintliche Selbstmorde Adamsbergs Neugier. Was hat es mit den seltsamen, an eine Guillotine erinnernden Zeichen auf sich, die beide Male am Tatort auftauchen? Haben die Toten selbst eine letzte Botschaft hinterlassen, oder ist es eine Signatur ihres Mörders? Bei den Ermittlungen verschlägt es Adamsberg und seinen Gehilfen Danglard zu einem Pariser Geheimbund, dessen Mitglieder die Zeit der Französischen Revolution wiederaufleben lassen. Eine weitere Spur führt nach Island. Beide Toten sind dort vor zehn Jahren mit ihrer Reisegruppe nur knapp einer Katastrophe entronnen.

Adamsberg bedient sich bei seiner Arbeit einer recht eigenwilligen Methode. Statt logische Überlegungen anzustellen, folgt er seinem Gefühl, schweigt, träumt und wartet ab, bis sich ihm wie aus dem Nichts eine Lösung präsentiert. Amüsanter Gegenpart dazu ist Danglard, der auch mit dem schlimmsten Weißweinkater noch zuverlässig als wandelndes Lexikon funktioniert. Doch manchmal hilft alles nichts. Bis der Fall gelöst ist, müssen die beiden einige Irrwege beschreiten und begegnen dabei skurrilen Charakteren. Zum Beispiel einer Frau, die siebenhundert grüne Bilder mit winzigen roten Tupfen malt – nur unter der Lupe als Marienkäfer zu erkennen. Einem märchenhaften Wildschwein namens Marc. Und schließlich dem isländis