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UN-Bericht
Der Welt geht das Wasser aus

Ein aktueller UN-Bericht warnt vor »globalem Wasserbankrott« und fordert drastische Konsequenzen.
vom 28.01.2026
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Unumkehrbare Verluste: Ein fast ausgetrockneter Stausee im Süden Spaniens. (Foto: pa/Felipe Passolas)
Unumkehrbare Verluste: Ein fast ausgetrockneter Stausee im Süden Spaniens. (Foto: pa/Felipe Passolas)

Seen schrumpfen, der Grundwasserspiegel sinkt, Feuchtgebiete verschwinden – und das weltweit. UN-Experten warnen, dass von einer vorübergehenden Wasserknappheit keine Rede sein könne. Tatsächlich trete die Welt in ein »Zeitalter des globalen Wasserbankrotts« ein, hieß es von der Universität der Vereinten Nationen in Kanada. Kennzeichnend dafür seien unumkehrbare Verluste bei Süßwasserreserven. Begriffe wie »Wasserknappheit« oder »Wasserkrise« spiegelten die Realität an vielen Orten nicht mehr wider, weil sie zeitweilige und potenziell umkehrbare Zustände suggerierten, hieß es von der Universität der Vereinten Nationen in Kanada. Kennzeichnend seien inzwischen aber irreversible Verluste bei Süßwasserreserven.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 2/2026 vom 30.01.2026, Seite 27
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Als Konsequenz schlagen die Verfasser des Berichts Konkretes vor: Die derzeit auf Trinkwasser und Sanitärversorgung konzentrierte Wasseragenda sei nicht mehr zweckmäßig. Für Regierungen müsse es Priorität haben, weitere nicht umkehrbare Schäden wie den Verlust von Feuchtgebieten, Grundwasserverarmung und Verschmutzung zu verhindern. Wasserintensive Sektoren wie die Landwirtschaft müssten so umgestellt werden, dass der Wasserverbrauch drastisch sinkt.

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Schlagwörter: Wasserknappheit UN
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