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Schwester Philippa Rath

vom 28.01.2022
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»Seit dem Studium lese ich – mal intensiver, mal weniger – Publik-Forum, habe also 45 der 50 Jahre, die nun gefeiert werden, »mitbekommen«. Es war immer eine anregende, manchmal auch aufregende Lektüre: vielfältig, kritisch und inspirierend. Wer sich aus verschiedenen Blickwinkeln zu aktuellen religiösen, kirchlichen, theologischen und gesellschaftlichen Themen informieren will, kommt an Publik-Forum nicht vorbei. Hier werden Entwicklungen beleuchtet und kommentiert, aber auch ganz neue Themen gesetzt und ins Gespräch gebracht. Nicht selten solche, die viele – auch ich – noch gar nicht zu denken oder auszusprechen gewagt haben. Insofern ist Publik-Forum immer auch avantgardistisch im besten Sinne. Dafür bin ich dankbar. Garant dafür ist seine Unabhängigkeit von offizieller kirchlicher Seite. Insofern war die Entwicklung nach dem gescheiterten Experiment des Vorgängerblattes Publik nur folgerichtig. Besonders wichtig ist mir auch die ökumenische Perspektive und die Orientierung an dem, was die Kirchenbasis bewegt und umtreibt. Gerade in Zeiten, in denen wir Christen immer deutlicher zur Minderheit werden, ist es so wichtig, ein Forum zu bieten, das den Gedanken- und Meinungsaustausch über das Christsein heute anregt und fördert.

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