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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2020
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Der Inhalt:

Rassismus führt in die Hölle

von Norbert Copray vom 31.01.2020
Stichwort: Das erschütternde Verbrechen der Judenhasser

Eddy de Wind
Ich blieb in Auschwitz
Aufzeichnungen eines Überlebenden 1943-45. Piper. 240 Seiten. 20 €

Salmen Gradowski
Die Zertrennung
Aufzeichnungen eines Mitglieds des Sonderkommandos.
Jüdischer Verlag/Suhrkamp. 354 Seiten. 25 €

Pavel Polian
Briefe aus der Hölle
Die Aufzeichnung des jüdischen Sonderkommandos Auschwitz. Wbg Theiss. 632 Seiten. 48 €

Tal Bruttmann/Stefan Hördler/Christoph Kreutzmüller
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens
Ein Album aus Auschwitz. Wbg. 355 Abb. 304 Seiten. 60 €

Carry Ulreich
Nachts träum ich vom Frieden
Tagebuch 1941 bis 1945. Aufbau. 380 Seiten. 22 €

Birthe Kundrus
»Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg«
Krieg und Holocaust in Europa. Reihe: Die Deutschen und der Nationalsozialismus. C. H. Beck. 336 Seiten. 18 €

Oliver Polak
Gegen Judenhass
Suhrkamp. 128 Seiten. 8 €

Vor 75 Jahren: Am 27.1.1945 wurden das Konzentrations- und Arbeitslager Auschwitz-Monowitz, das Stammlager Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von Soldaten einer sowjetischen Division befreit. Zuvor befreite 1944 die Rote Armee das KZ Majdanek; am 11. April wurde das KZ Buchenwald von der US-Armee, am 12. April das KZ Westerbork in den Niederlanden von kanadischen Soldaten, am 15. April das KZ Bergen-Belsen durch britische Truppen, am 29. April das KZ Dachau durch US-Truppen befreit.

Wie von vollständigem Vernichtungswillen beherrschte Menschen die Todesmaschinerie grausam organisierten, lässt sich in zahlreichen Überlebenszeugnissen und in vielen fundierten Beschreibungen und Analysen lesen (siehe »Zum Kern des Holocaust«, Publik-Forum 17/17, Seite 56).

Bedrückend, konkret und aufschlussreich sind die »Aufzeichnungen eines Überlebenden 1943-45«, die der jüdische KZ-Gefangene und Arzt Eddy de Wind veröffentlicht hat. Der Holländer war freiwillig nach Westerbork gegangen und wurde dort mit der jüdischen Krankenschwester Friedel ein Paar. Sie wurden ins KZ Auschwitz deportiert, wo sie bis zur

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