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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2018
Publik-Forum Ausgabe 2/2018: 1968. Ein irres Jahr
Der Inhalt:

Leserbriefe

Schulen als Resonanzorte

Zu: »Was Menschen wirklich brauchen«
(24/17, Seite 44-49)

VonResonanz in der Antwortbeziehung, also eigentlich von Mensch zu Mensch und Angesicht zu Angesicht, ist heute vielfach nichts zu spüren. Die Welt ist nur noch mit sich selbst beschäftigt. Der Rückzug aus der Gemeinschaft in das eigene, vermeintlich sichere Schneckenhaus. Wohin mit all den vielen Lebensrisiken und Ängsten? Die Demokratie und damit die Resonanzachse als universeller »Retter« in höchster Not schweigt. Thomas Bartsch-Hauschild, Hamburg

Gut geführt fand ich das Gespräch mit Hartmut Rosa. Gute Fragen bringen gute Antworten. In diesem Interview sprach Hartmut Rosa auch die Bildung an: Schulen und Universitäten sollten nicht nur als Dienstleistungszentren für den Kompetenzerwerb dienen, sondern auch als resonante Begegnungsorte. In diesem Zusammenhang spricht er auch vom Primat der Politik und mir damit sehr aus dem Herzen: Es reicht nicht, dass einzelne Lehrerinnen, Erzieher und Professorinnen oder einzelne Waldorf- oder Montessorischulen Bildung als ganzheitliche Menschenbildung vermitteln. Es braucht Entscheidungsträger in Ministerien, die Bildung generell so sehen und vermitteln wollen und dementsprechend die Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen und Erziehern und Erzieherinnen gestalten: weg von der reinen Wissensvermittlung, hin zu einer ganzheitlichen Bildung im Sinne eines humanistischen Bildungsideals! Giorgio Zankl, Feldafing

»Kommt und seht«

Zu: »Reise ins (un)heilige Land«
(24/17, Seite 12-16) und Publik-Forum online

Ich kann dem Bericht von Frau Rheinheimer-Chabbi nur zustimmen. Ich war im Oktober in der Nähe von Bethlehem und nahm, zusammen mit etwa siebzig Freiwilligen aus verschiedenen Ländern, an der Olivenernte teil. Für mich war es überraschend und bedrängend zu erleben, wie viele israelische Siedlungen inzwischen einen Ring um Bethlehem bilden, sich immer weiter ausdehnen und damit die Palästinenser in ihren Entwicklungsmöglichkeiten einschränken. Das trägt dazu bei, dass sich viele Menschen abgewertet und diskriminiert fühlen, an den Rand gedrängt. Die Menschen, denen ich begegnete

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