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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2015
Hat Hass eine Religion?
Die perfide Taktik des islamistischen Terrors
Der Inhalt:

Karnickelgate

von Thomas Seiterich vom 30.01.2015
Der Papst setzt auf Katholiken, die selbst entscheiden, wie sie verhüten

Über den Wolken, im Flieger, startet Papst Franziskus mit flapsigen, jedermann verständlichen Worten gerne nötige Reformdebatten. 2013, auf dem Rückflug von Brasilien, machte er den Katholiken klar, dass niemand mehr Homosexuelle diskriminieren dürfe. Jahrhundertelang hatte dies die Amtskirche getan. Auf dem Rückflug von der katholischen Armutsrepublik Philippinen nun forderte er die Gläubigen auf, sich nicht »wie die Karnickel« zu vermehren.

Diese lockeren Worte, die alle Welt versteht, bedeuten für die Kirche einen revolutionären Schritt. Denn erstmals thematisiert ein Papst die fatale Verknüpfung von Armut und Überbevölkerung, verschärft von der katholischen Kirchenlehre, die seit der unseligen »Pillenenzyklika« von 1968 sogenannte »künstliche« Verhütungsmittel verbietet. An keinem anderen Punkt ist die ethische Unverantwortlichkeit

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