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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2019
Revolution
Die Welt ist in der Krise. Ein Umbruch ist nötig. Nur welcher?
Der Inhalt:

Zumutung Journalismus

von Alexander Schwabe vom 11.01.2019
Was der Betrugsfall beim »Spiegel« für die Medien bedeutet
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Der Fall des Reporters Claas Relotius ist kein Grund zur Schadenfreude. Auch wenn es den Branchen-Primus trifft. Denn wenn der Spiegel, seinem Selbstverständnis nach das »Sturmgeschütz der Demokratie«, schwer unter Beschuss steht – und die Flanke selbst geöffnet hat –, steht die Presse insgesamt im Feld. Ihre Abwehrkraft kann nur gestärkt werden, wenn die Medien insgesamt mit sich ins Gericht gehen.

Schon gar nicht ist der journalistische Gau Grund für die Häme derer, die sich nun bestätigt fühlen. Kein Funke Wahrheit entspringt jenen Schmähreden über den Journalismus, mit denen rechte Populisten seit Jahren versuchen, das Grundvertrauen von Lesern, Hörern und Zuschauern in die vierte Gewalt im Staat, die seriösen Medien, zu vergiften. Weder ist Relotius ein Beleg für