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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2019
Revolution
Die Welt ist in der Krise. Ein Umbruch ist nötig. Nur welcher?
Der Inhalt:

Allein zu zweit

vom 11.01.2019
PFplus

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Tamara und Yuri Baikov wussten, dass es Zeit war zu gehen, als eine ihrer Enten auf ein Nachbargrundstück wanderte, und mit einem Draht, der absichtlich durch den Schnabel gezogen worden war, zurückkehrte. Die beiden verließen ihr Dorf und leben seit mehr als 25 Jahren abgeschieden in einer primitiven Hütte in einem Wald in Weißrussland, nahe der russischen Grenze. »Keine anderen Menschen, keine Konflikte«, sagt Tamara Baikov. Das Leben ist einfach für die beiden 69-Jährigen. Es gibt keinen Strom, sie lesen im Fackelschein. Sie nehmen das Wasser aus dem Fluss und kochen mit einem Holzofen. Ihre Hühner und Enten versorgen sie mit Fleisch und Eiern. Ihre Ziegen geben ihnen Milch und Hüttenkäse. Gülle ist ihr einziger Dünger für den Anbau von Kartoffeln und Gemüse. Meistens genießen sie ihre Einsamkeit.

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