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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2019
Revolution
Die Welt ist in der Krise. Ein Umbruch ist nötig. Nur welcher?
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Liebe Gemeinden!

vom 11.01.2019

Die aktuelle Umstrukturierung unseres Bistums unter dem Motto »Neue Energie – mehr Spirit« hat einige Irritationen ausgelöst. Deshalb möchte ich unsere Maßnahmen, die alternativlos sind, noch einmal erläutern.

Ja, es ist richtig: Seit dem 1. Januar 2019 besteht unser Bistum nur noch aus zwei XXXXL-Pfarreien. Es handelt sich um die Pfarreien »Süd« und »Nord«. Diese beiden Pfarreien »unermesslichen Typs« werden ab sofort von zwei Pastoralteams versorgt, die jeweils von einem indischen Pfarrer geleitet werden. Zu den Teams zählen jeweils 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie arbeiten auf Voll-, Zwei-Drittel-, Halb-, Drittel-, Viertel-, Sechstel- und Achtel-Zeit-Stellen. Das alt-katholische Bistum, das bekanntlich ganz Deutschland umfasst, hat uns hierzu wertvolle Hilfestellungen gegeben. Auch unsere Pastoralreise in das riesige Bistum Amazonien in Brasilien war äußerst wertvoll. Wir sind zuversichtlich, dass das kirchlich-gemeindliche Leben auch nach dieser Neuordnung lebendig bleiben wird. Voraussichtlich ab 1. April 2020 werden wir dann beide Pfarreien zu einer einzigen Pfarrei des Bistums zusammenführen (müssen).

Die Neuordnung war notwendig geworden, weil wir beim Priesternachwuchs leider einen Minus-Zehn-Zuwachs zu verzeichnen haben. Das heißt: Wir haben keine neuen Bewerber für das Priesteramt, dafür aber zehn Priester, die aus dem Amt geschieden sind. Einer hat geheiratet, einer will mit seinem Freund zusammenziehen. Ein anderer ist zum Islam konvertiert, ein weiterer wurde Politiker. Die anderen sechs sind vom Herrn bedauerlicherweise aus ihrem Leben gerissen worden, obwohl sie auch nach Vollendung ihres achtzigsten Lebensjahres noch in der Seelsorge tätig waren.

Wir haben den Fuhrpark für die Mitarbeiter wegen der erweiterten Entfernungen ausgebaut und stützen uns dabei aus unserer Schöpfungsverantwortung heraus vor allem auf E-Autos. Wir bitten alle Kirchorte selbstständig dafür zu sorgen, dass ab sofort genügend Stromquellen zur Verfügung stehen, damit eine flächendeckende Versorgung der Autos durch die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt ist.

Ihre Zustimmung zu der Neuordnung können Sie noch bis Mitte Januar auf der Webseite des Bistums im XXXXL-Chat online abgeben. Schon jetzt zeichnet sich allerdings ab, dass die Fusion unserer beiden Gemeinden unabhängig von Ihrem Votum stattfinden wird. Sie is

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