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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

Lovestorm für das Wiener Neujahrsbaby

Das Mädchen war erst wenige Stunden alt, da wurden sie und ihre Eltern schon mit Hasskommentaren überschüttet. Dabei war die kleine Asel, geboren am 1. Januar um 0.47 Uhr, gerade als diesjähriges Wiener Neujahrsbaby vorgestellt worden. Die Bekanntgabe der Neujahrsbabys pro Bundesland hat in Österreich Tradition. Doch Asels Mutter trägt Kopftuch – und das reichte, um im Internet Hunderte gehässige und rassistische Kommentare zu provozieren. Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas Wien, wollte das nicht hinnehmen. Er startete eine Gegenaktion und lud zu einem digitalen #Flowerrain ein. Auf Facebook und Twitter forderte er die Menschen auf, Asel mit fröhlichen, liebevollen Kommentaren in dieser Welt zu begrüßen. Die Kommentare werde er sammeln, ausdrucken und den Eltern übergeben. Die Resonanz war enorm: Binnen zwölf Stunden hinterließen rund 18 000 Menschen Glück- und Segenswünsche. Darüber berichtete sogar die New York Times. Doch am 5. Januar war plötzlich von Facebook alles gelöscht. »Lieber Mark Zuckerberg, was ist da los?», fragte Schwertner entsetzt. Wenig später tauchten die Posts wieder auf. Und Facebook hat sich bei Schwertner entschuldigt. Siehe auch Publik-Forum.de.

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