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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Der Inhalt:

Vergiftetes Erbe, gefährliche Saat

von Ursula Baatz vom 15.01.2016
Die Kolonialzeit belastet den christlich-buddhistischen Dialog in Asien. Droht ein nationaler Buddhismus als Machtreligion?
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Buddha-Statuen und orange gewandete buddhistische Mönche dürfen auf Urlaubsfotos aus Thailand, Sri Lanka oder Myanmar nicht fehlen. Der Theravada-Buddhismus ist in diesen Ländern so dominant wie in Europa das Christentum, und der buddhistische Klerus spielt in Gesellschaft und Politik eine wichtige Rolle.

Viele Menschen aus dem Westen sind beeindruckt von der Präsenz dieser Reli gion, die der Reiz des Exotischen umweht und der große Toleranz nachgesagt wird. Dem Urlauberblick entgeht dabei zumeist, dass in diesen vorwiegend buddhistischen Ländern nur sehr eingeschränkt von Religionsfreiheit gesprochen werden kann. Betroffen sind Minderheiten in den Ländern Sri Lanka (7,4 Prozent Christen, 12,6 Prozent Hindus und 9,7 Prozent Muslime), Myanmar (5,6 Prozent Christen, 2,6 Prozent Hindus, 3,6 Prozent

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