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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Zwischenruf
Sind Christen geisteskrank?

von Wolfgang Kessler vom 15.01.2016
Zu Recht kritisieren Atheisten religiösen Fanatismus. Leider werden sie dabei oft selbst zu Fanatikern
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Eigentlich diskutiere ich gerne mit Atheisten. Denn als Christ habe ich auch viele Fragen an den Glauben. Allerdings habe ich jüngst einen aggressiven wie primitiven Atheismus erlebt, der mir die Sprache verschlägt: Die Religionskritiker, die mir begegnet sind, bewegen sich auf der gleichen geistigen Ebene wie christliche Fundamentalisten oder militante Islamisten. Wie religiöse Fundamentalisten malen auch sie ein Zerrbild von Religion, um dieses dann genussvoll zertrümmern zu können.

Für Kabarettisten wie Volkmar Staub, Florian Schröder und Thomas Reis, die kürzlich in meinem Lieblingskabarett in Frankfurt auftraten, ist Religion schlicht eine »Wahnvorstellung«. Faktisch heißt dies: Gläubige in die Psychiatrie. Wer glaubt, dass Wissenschaftler anspruchsvoller reden als Kabarettisten, wird in ei