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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Alltägliche Übergriffe

von Britta Baas vom 15.01.2016
Die Silvesternacht von Köln hat ein tiefgreifendes Problem offenbart: Sexuelle Übergriffe auf Frauen gehören in vielen Ländern der Welt zum Alltag. Auch deshalb flüchten Frauen. Aber das wird bislang kaum beachtet
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Wie viele Strafanzeigen es mittlerweile in Köln gibt, darüber ändern sich die Informationen stündlich. Fest steht: Es sind viele Hundert. Die Frauen, die in der Silvesternacht auf offener Straße, in der Nähe des Hauptbahnhofes, begrabscht, bestohlen und sexuell genötigt wurden, erlebten in einer deutschen Großstadt, was Frauen in vielen Ländern der Welt alltäglich erleben müssen. Über die Täter von Köln weiß man bislang so viel: Die meisten sind jung. Es sind Deutsche darunter. Eine Mehrheit der dringend Tatverdächtigen ist nordafrikanischer und arabischer Herkunft. Einige von ihnen sind Flüchtlinge. Die meisten sind schon länger in Deutschland lebende Ausländer und Asylbewerber.

Diese Ausgangslage hat in der Woche nach dem Geschehen zu einer Reihe von Folgen geführt. Die Polizei steht n

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