Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2022
50 Jahre Publik-Forum
Respektvoll streiten. Jetzt erst recht
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Wunschlos glücklich«

von Annette Lübbers vom 31.01.2022
Unerfüllter Kinderwunsch: Thorsten Beyer hatte seinen Traum vom Familienglück schon aufgegeben. Dann kam ein Anruf vom Jugendamt.
Glücklicher Vater: Thorsten Beyer (Foto: privat)
Glücklicher Vater: Thorsten Beyer (Foto: privat)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Als ich das kleine Mädchen zum ersten Mal auf dem Arm hatte, überwältigten mich meine Gefühle. In diesem Moment musste ich einfach weinen. Und dafür habe ich mich auch keine Sekunde geschämt. Schon in diesen ersten Momenten mit meiner Tochter war mir klar: Ich kann ein Kind lieben, das ich nicht gezeugt habe. Da gab es keine Vorbehalte, keine Fragezeichen, keinen Platz für Irrtümer. Das Wunder meines Lebens lag in meinen Armen – und ich war nur noch wunschlos glücklich.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass nur Frauen diesen unbändigen Wunsch nach einem Kind verspüren. Sie trauen sich nur deutlich häufiger, darüber zu reden. Mich – und meine Frau – hat dieser Wunsch jahrelang umgetrieben. Wir waren glücklich miteinander, aber es fehlte etwas sehr Wesentliches. Ich bin ein ganz normaler Kerl,

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.