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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Arbeiten und Leben nach Corona
Was wir aus der Krise lernen können
Der Inhalt:

Wo Ärzte auch mal Kartoffeln schälen

von Claudia Mende vom 23.05.2020
Mehr Wohngemeinschaft als Klinik: Die »Soteria« in München praktiziert eine sanfte Psychiatrie. Behandelt werden hier Menschen mit einer Psychose
Villa mit Garten: In der Soteria in München sollen sich die an einer Psychose Erkrankten wie zu Hause fühlen. Patienten, Pfleger und Ärzte essen in der Regel gemeinsam (Foto: Soteria/Münschen)
Villa mit Garten: In der Soteria in München sollen sich die an einer Psychose Erkrankten wie zu Hause fühlen. Patienten, Pfleger und Ärzte essen in der Regel gemeinsam (Foto: Soteria/Münschen)
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Diesmal wird es anders. Diesmal ist er besser auf das Leben draußen vorbereitet. Davon ist Jakob Weiß überzeugt, und er weiß, wovon er spricht. Der 38-Jährige, der eigentlich anders heißt, kennt das Leben in der Psychiatrie und den harten Übergang in den Alltag. Der typische Klinikgeruch und die ewiggleichen Abläufe auf Station sind ihm genauso vertraut wie das Loch, in das er jedes Mal nach der Entlassung gefallen ist. Weiß, geboren im Dachauer Land bei München, war schon öfter in der Psychiatrie, »so acht bis zehn Mal«, stellt er nüchtern fest: »Drogeninduzierte Psychose«. Als er im November vergangenen Jahres spürte, dass er wieder Hilfe brauchte, verwies die Psychologin in der Aufnahme ihn an die Soteria, eine Einrichtung des I

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