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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

Wie christlich ist die CSU?

von Eva-Maria Lerch vom 22.09.2016
Das Flüchtlingspapier der CSU, ausgeschrieben heißt die Partei noch immer Christlich Soziale Union, ist nicht nur weit vom christlichen Anspruch entfernt – es ist ein Antiprogramm zum Evangelium. Ein Kommentar von Eva-Maria Lerch
Immer wieder fordert CSU-Chef Horst Seehofer eine Obergrenze für die Zahl der Flüchtlinge - und wird für diese unchristliche Haltung auch von den Kirchen kritisiert (Foto: pa/Hoppe)
Immer wieder fordert CSU-Chef Horst Seehofer eine Obergrenze für die Zahl der Flüchtlinge - und wird für diese unchristliche Haltung auch von den Kirchen kritisiert (Foto: pa/Hoppe)
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Dass eine Partei sich offiziell als »christlich« bezeichnet und dies im Großbuchstaben C vor sich herträgt, war schon immer umstritten. Doch das Flüchtlingspapier, das die »Christlich-Soziale Union« gerade auf den Markt geworfen hat, ist nicht nur weit vom christlichen Anspruch entfernt – es ist ein Antipapier zum Evangelium.

CDU und CSU sind dem C in ihrem Namen häufig nicht gerecht geworden. Schon die Machtkämpfe, Selbstdarstellungen und Verunglimpfungen, wie sie im Parteiengeschäft an der Tagesordnung sind, spiegeln kaum etwas von der Nächstenliebe und Demut, die Christus gelehrt hat. Zudem kann keine Partei die Vertretung des Christlichen für sich allein in Anspruch nehmen, denn Christen sind in allen politischen Parteien aktiv. Und gerade bei den C-Parteien ha

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Hanna Leinemann
25.09.201616:11
Die Mia-san-mia-CSU mit Horst Seehofer an der Spitze vollzieht, was Herodes verwehrt wurde: Josef, Maria und Jesus würden als Flüchtlinge an der bayerischen Grenze abgewiesen; denn sie kämen nicht aus dem (schon gar nicht diesem) christlichen Kulturkreis und wären eh' schon die 200.001.; basta. - Die Verhöhnung alles Christlichen und das gleichzeitige Festhalten an dem Begriff im Namen dieser Partei spottet aller Werte des christlichen Abendlandes. - Die CSU-Oberkopfeten haben die Pflicht, einen Integrationskurs zu besuchen, um über die Werte einer abendländischen Kultur grundsätzlich Kenntnis zu erhalten (mit Abschlussprüfung). - Und die christlichen Kirchen sollten ein "christlich" in dem Namen einer politischen Partei wegen des Alleinstellungsanspruchs nicht dulden. -