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Weltklimabericht: Die Zeit wird knapp

von Markus Dobstadt vom 31.03.2014
Es sind diese Momente, in denen einem für kurze Zeit der Atem stockt: In seinem fünften Bericht beschreibt der Weltklimarat so deutlich wie nie, dass sich die Ökosysteme verändern. Dürren, Überschwemmungen und große Katastrophen drohen
Braunkohlekraftwerk in Brandenburg: Der Klimawandel ist menschengemacht, darin sind sich die Autoren des Weltklimaberichts zu »95 Prozent« sicher. Der Report beschreibt die dramatischen Folgen der ungebremsten Erwärmung der Welt (Foto: pa/Pleul)
Braunkohlekraftwerk in Brandenburg: Der Klimawandel ist menschengemacht, darin sind sich die Autoren des Weltklimaberichts zu »95 Prozent« sicher. Der Report beschreibt die dramatischen Folgen der ungebremsten Erwärmung der Welt (Foto: pa/Pleul)

Millionen Menschen könnte die Veränderung der Lebensgrundlagen in die Flucht treiben, in vielen Gegenden werden nicht mehr wie bisher Nahrungsmittel produziert werden können, es wird Hungersnöte, mehr Krankheiten und Kriege um die schwindenden Ressourcen geben sowie Kosten in Billionenhöhe. Doch, auch das erklären die Wissenschaftler, noch immer sei Zeit, umzusteuern.

Bei den Klimakonferenzen hat die Weltgemeinschaft in den vergangenen Jahren allerdings nicht gezeigt, dass sie zu einem Unsteuern bereit ist. Laut dem Bericht des Weltklimarats IPCC, der am Montag im japanischen Yokohama veröffentlicht wurde, steuert die Welt jedoch ohne entsprechende Gegenmaßnahmen auf eine Erwärmung um vier

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Kommentare
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Heinz Pütter
31.03.201418:40
Das Modell "Menschheit" hat ausgedient, jetzt ist es amtlich.»Nicht die zukünftigen Generationen können die Welt retten. Denn sie sind dazu verdammt, die Fehler der vergangenen und gegenwärtigen Generationen zu wiederholen und dort fortzufahren, wo andere aufgehört haben.

Sie würden nichts besser machen, sondern nur auf andere Art schlechter. Die Zukunft des Menschen liegt bei der gegenwärtigen Generation, wenn es ihr gelingt, sich geistig weiterzuentwickeln und ein neues Stadium der Evolution zu erreichen.

Nach Capra wird der Mensch nur dann überleben können, wenn er die wissenschaftliche Erfahrung mit der spirituellen Dimension des Daseins verbindet und beides auch in sein Denken und Handeln mit einbezieht.