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Vor NSU-Urteil: Schwere Vorwürfe von Juristen

von Bettina Röder 10.07.2018
Am Mittwoch fällt das Urteil gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten. »Nach dem Prozess ist vor dem Prozess«, sagt Opferanwalt Peer Stolle. Das Gericht habe es »versäumt, sich die rechten Netzwerke anzusehen.« Acht Juristinnen und Juristen klagen an: den Rassismus deutscher Behörden, mauerende Verfassungsschützer und mangelnde Zivilcourage
Angeklagte Beate Zschäpe (links) im Münchner Gerichtssaal, Opferanwalt Peer Stolle (rechts) im Interview: »Nach dem Prozess ist vor dem Prozess.« (Fotos: pa/dpaPeter Kneffel; dka-kanzlei.de)
Angeklagte Beate Zschäpe (links) im Münchner Gerichtssaal, Opferanwalt Peer Stolle (rechts) im Interview: »Nach dem Prozess ist vor dem Prozess.« (Fotos: pa/dpaPeter Kneffel; dka-kanzlei.de)

Publik-Forum.de: Herr Stolle, am morgigen Mittwoch wird die Urteilsverkündung im NSU-Prozess erwartet. Ist das tatsächlich dann alles Vergangenheit?

Stolle: Nein, das wird es nicht sein. Wir, Vertreter der Nebenklage, aber auch die kritische Öffentlichkeit, haben uns immer dafür eingesetzt, dass das Urteil kein Schlussstrich sein darf.

Was heißt das aber?

Stolle: Wir gehen davon aus, dass weitere Aufklärung auf verschiedenen Ebenen folgen muss. Denn den Möglichkeiten, die Beweisaufnahme zu erweitern, sind die Richter nur teilweise nach

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