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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Nato-Abzug aus Afghanistan
»Unsere Reise hat erst begonnen«

von Ulrike Scheffer vom 28.05.2021
Zwanzig Jahre nach dem Sturz der Taliban zieht sich der Westen überstürzt aus Afghanistan zurück. Die Politikerin und Frauenrechtlerin Shukria Barakzai erklärt, was das für die Menschen dort bedeutet.
Einsatz für Demokratie und Frauenrechte: Shukria Barakzai (Foto: PA/AP Photo/Munita)
Einsatz für Demokratie und Frauenrechte: Shukria Barakzai (Foto: PA/AP Photo/Munita)
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Publik-Forum: Frau Barakzai, in den vergangenen Wochen wurden in Afghanistan zahlreiche Anschläge verübt. Wie ist die Situation aktuell? Gibt es so etwas wie ein normales Alltagsleben?

Shukria Barakzai: Von Normalität kann keine Rede sein. Die Menschen haben permanent Angst davor, was der nächste Tag bringen könnte. 2020 haben wir den blutigsten Herbst seit dem Sturz der Taliban erlebt. Es gab Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser, Universitäten, öffentliche Plätze. Schüler wurden getötet, Studenten und auch Aktivistinnen, die sich für Frauenrechte einsetzen. Das ist alles sehr traurig.

Wie haben Sie die Entscheidung der USA und ihrer Nato-Partner aufgenommen, das Land in den kommenden Monaten zu verlassen?

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