Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Neue Heimaten
Wie die Gläubigen ihre Kirche wieder in Besitz nehmen können
Der Inhalt:

Autofreie Stadt
Streit um die Straße

von Nana Gerritzen vom 01.06.2022
Radikale Verkehrswende: Im Berliner Graefekiez, einer Bubble aus überwiegend grünwählenden und besserverdienenden Akademikern, sollen alle privaten Parkplätze wegfallen. Das gefällt nicht allen Anwohnern.
Wem gehört die Straße? Mittwochs im Berliner Graefekiez den Kindern. (Foto: Stephan Pramme)
Wem gehört die Straße? Mittwochs im Berliner Graefekiez den Kindern. (Foto: Stephan Pramme)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Wo sich sonst Autos und Radfahrer durch den eigentlich verkehrsberuhigten Bereich drängeln, fahren heute nur Bobbycars und Laufräder. Kinder spielen mit Bällen und Seifenblasen, mit Kreide hat jemand »Wer schiebt, wird geliebt« auf die Straße geschrieben. Seit drei Jahren wird die Böckhstraße im Graefekiez des Berliner Stadtteils Kreuzberg jeden Mittwochnachmittag zur Spielstraße, lädt Kinder und Erwachsene zum Toben, Malen und Verweilen ein. Sie ist die erste temporäre Spielstraße in der Hauptstadt, das Angebot wird gerade bei schönem Wetter sehr gut angenommen. Autos und Radfahrern ist die Durchfahrt in diesem Zeitraum verboten, Straßenschilder weisen darauf hin, dass auch woanders geparkt werden muss – woran sich fast alle halten, seit das Ordnungsamt mittwochs regelmäßig Strafzettel verteilt.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Ingrid Boss
24.06.2022
Pontevedra. Stadt in Nordspanien, nah der portugiesischen Grenze, 80 000 Einwohner, seit 20 Jahren fast autofrei, 1000 Parkplätze in der Stadt, 15 000 außerhalb der Stadt, 85 Prozent weniger CO2, frei gewordene Parkplätze sind begrünt. Handel verkauft mehr Waren. Alle, Alt und Jung gewinnen! Nur wir in Deutschland tun uns schwer – bis auf einen Stadtteil in Münster, der auch fast autofrei ist.