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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2012
Gesellige Einzelgänger
Pilgern: Sich selbst auf der Spur – und vielleicht auch Gott
Der Inhalt:

Organspende ja oder nein?

von Christine Franke vom 20.03.2012
Warum der Zwang zur Entscheidung falsch ist. Zwischenruf einer Krankenhausseelsorgerin
Wir alle werden künftig regelmäßig gefragt werden, ob wir gegebenenfalls Organe spenden:  Aber ist ein Schreiben der Krankenkasse dafür der richtige Weg?  (Foto: pa/May)
Wir alle werden künftig regelmäßig gefragt werden, ob wir gegebenenfalls Organe spenden: Aber ist ein Schreiben der Krankenkasse dafür der richtige Weg? (Foto: pa/May)
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»Ja, nein, ich weiß nicht.« - Das alles können wir jetzt antworten, wenn wir von der Krankenkasse gefragt werden »Wie hältst du’s mit der Organspende?« Koalition und Opposition haben sich in den vergangenen Wochen darauf geeinigt, dass jeder Krankenversicherte in Deutschland künftig in regelmäßigen Abständen zu seiner Bereitschaft, seine Organe zu spenden, befragt werden soll. Ein entsprechender Brief mit Informationen soll bereits in diesem Jahr analog zur neuen elektronischen Gesundheitskarte verschickt werden. Auf der, so der Plan, wird dann auch die Entscheidung gespeichert. So weit die Lage. Seit Wochen beschäftigt mich nun die Frage, dass und wie wir nun gefragt werden. Denn als Seelsorgerin begleite ich Tag für Tag Menschen, die auf ein Herz oder eine Lunge warten - und ihre Angehörigen.

Luisa ringt

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