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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:

»Bei Trump kommen narzisstische, selbstbezogene Größenfantasien zum Tragen«

von Hartmut Meesmann vom 01.11.2020
Warum ist die Welt in Vielem so irrational geworden? Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth spricht über US-Präsident Donald Trump und archaische Heldenmythen, über Hass und Fake News sowie über die Verletzlichkeit des Menschen.
Performt einen archaischen männlichen Heldenmythos: US-Präsident Donald Trump (Foto: PA/ABACA)
Performt einen archaischen männlichen Heldenmythos: US-Präsident Donald Trump (Foto: PA/ABACA)

Publik-Forum: Herr Wirth, es gibt Menschen, die die Existenz des Corona-Virus leugnen und abstruse Verschwörungsideologien verbreiten. Das ist doch in höchstem Maße irrational?

Hans-Jürgen Wirth: Diese Menschen gibt es, aber man muss festhalten, dass selbst die meisten autoritären Regierungen das Virus bekämpfen, weil sie Angst haben, dass ansonsten die Bevölkerung aufbegehren könnte. China zum Beispiel hat sehr rigide reagiert, andere Länder sind gefolgt.

In den USA gibt es Hunderttausende von Toten und US-Präsident Donald Trump feiert sich als erfolgreichen Krisenmanager.

Wirth: Dabei bewirkt er das Gegenteil. Gerade die rechtspopulistischen Regierungen in den USA, Großbritannien und Brasilien stehen mit am schlechtesten da, wenn

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