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Muss unser Lebensstandard sinken?

von Bernhard Emunds vom 15.06.2018
Nein, wir müssen nicht weniger konsumieren, sondern anders, sagt Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik. Der reiche Norden der Welt braucht einen sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft. Seine Antwort auf Niko Paech in der Publik-Forum-Reihe »Streitfragen zur Zukunft«
Die Welt rotiert - und verändert sich. Wie werden wir künftig leben? Mit weniger Gütern? Bernhard Emunds meint, wir werden mit anderen Gütern leben, der Lebensstandard muss dadurch nicht sinken  (Fotos:  fotolia/Alexander; pa/Galuschka)
Die Welt rotiert - und verändert sich. Wie werden wir künftig leben? Mit weniger Gütern? Bernhard Emunds meint, wir werden mit anderen Gütern leben, der Lebensstandard muss dadurch nicht sinken (Fotos: fotolia/Alexander; pa/Galuschka)
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Die Titelfrage zielt natürlich darauf, dass aus ökologischen Gründen in Deutschland und anderen Ländern der nördlichen Hemisphäre nicht nur die Güternachfrage, sondern eben auch die Wertschöpfung sinken soll – um die Ressourcen der Erde zu schonen und gerechter zu verteilen. Obwohl ich eine solche Schrumpfung nicht für sinnvoll halte, stelle ich in keiner Weise in Abrede, dass die Ökonomien des globalen Nordens vor einer gewaltigen ökologischen Herausforderung stehen: Es bedarf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht weniger als einer großen Transformation der Wirtschaft und damit auch der Gesellschaft. Wenn Deutschland die Ressourcen nicht über Gebühr s

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