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Konzerne im Klassenzimmer

von Christine Weber-Herfort vom 21.11.2013
Geschickt verpacken Unternehmen und Wirtschaftsverbände ihre Botschaften in Hochglanzheften für Schüler und Lehrer. Und mit dem Planspiel »Schulbanker« steht Zocken auf dem Lehrplan. Unsere Titelgeschichte in der aktuellen Ausgabe von Publik-Forum
Konzerne im Klassenzimmer: Alles ganz normal? Oder taktische Unterwanderung des deutschen Bildungssystems? (Foto: pa/design pics/bruno crescia/mod.)
Konzerne im Klassenzimmer: Alles ganz normal? Oder taktische Unterwanderung des deutschen Bildungssystems? (Foto: pa/design pics/bruno crescia/mod.)
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Einmal selbst Banker sein: im Chefsessel Platz nehmen, Kredite vergeben, mit Kunden verhandeln, Erfolge präsentieren. »Schulbanker« heißt das beliebte Planspiel, an dem sich in diesem Jahr 3500 Schüler beteiligt haben. Der Bundesverband Deutscher Banken veranstaltet es seit elf Jahren.

In der Endausscheidung konkurrierten zwanzig Teams. In einem Kurzfilm zur Preisverleihung äußern sich Schüler und Lehrer. »Ich lernte, wie Wirtschaft funktioniert«, erzählt ein Schüler. Eine Teilnehmerin spricht von einem »kleinen Kick«, den sie verspürt habe. Eine Lehrerin ist von einem »gruppendynamischen Effekt« überrascht, der Begeisterung ausgelöst habe.

Zufriedene Pädagogen, eventgesättigte Schüler – gibt es daran etwas auszusetzen? »Überhaupts nichts«

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