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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2018
Angst
In der Gesellschaft rumort es: Ein Gefühl wird politisch
Der Inhalt:

Ist der Pazifismus am Ende?

Nein. Es gibt keine Alternative zu Gewaltfreiheit, wenn die Menschheit überleben soll, meint Ruth Misselwitz. Mit immer mehr Waffen sind die Probleme nicht zu lösen. Sie antwortet auf den Politologen Jochen Hippler. Ein Beitrag in der Publik-Forum-Debattenreihe »Streitfragen zur Zukunft«
Der Pazifismus ist nicht am Ende meint Ruth Misselwitz, Pfarrerin und langjährige Vorsitzende von Aktion Sühnezeichen (Fotos:  pa/Bildagentur-O; Pramme)
Der Pazifismus ist nicht am Ende meint Ruth Misselwitz, Pfarrerin und langjährige Vorsitzende von Aktion Sühnezeichen (Fotos: pa/Bildagentur-O; Pramme)

Nach Meldung des schwedischen Friedensforschungsinstitutes Sipri wurde weltweit noch nie so viel Geld in Rüstung und Militär investiert: 1,74 Billionen Dollar! Angesichts wachsender Spannungen auf der Welt wird derzeit so stark aufgerüstet wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Auch Deutschland hat seine Rüstungsausgaben deutlich erhöht. Diese Aufrüstungsspirale widerspricht jeglicher politischen Vernunft.

Krieg ist eines der schrecklichsten Übel, das sich Menschen antun. Die Geschichte hat gelehrt, dass es keine »gerechten« und keine »sauberen« Kriege gibt. Die Gewaltexzesse, die sich aus der Dynamik und der Logik eines Krieges entwickeln, entziehen sich oftmals der militärischen Kontrolle, zerstören Leben und verwüsten die Natur.

Spätestens nach dem Einsatz der ersten Atombombe wurde klar