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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2020
Seht auf dieses Kind
Seht auf dieses Kind. Eine weihnachtliche Tröstung
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich freue mich wieder auf Weihnachten«

von Julia Lauer vom 20.12.2020
Mit dem Tod ihres Mannes verging Rosemarie Blohme (85) aus Verden an der Aller die Lust auf Weihnachten. Das änderte sich, als ihre Enkel geboren wurden. Ob sie ihre Lieben auch dieses Jahr sieht – trotz Corona?
Mag Weihnachten – wieder: Rosemarie Blohme (Foto: privat)
Mag Weihnachten – wieder: Rosemarie Blohme (Foto: privat)
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An das letzte Weihnachtsfest mit meinem Mann erinnere ich mich noch gut: Obwohl Weihnachten immer eine große Bedeutung für mich hatte, war ich in diesem Jahr überhaupt nicht in Festtagsstimmung. Mein Mann war schwer krank, und wir wussten, dass er nicht mehr lange leben würde. Mir fehlten der Mut und der Schwung, ans Feiern zu denken. Zu sehr standen mir seine Krebserkrankung und der nahende Abschied vor Augen. Von unserem Hausarzt erfuhr ich dann, dass mein Mann, anders als ich, dem Weihnachtsfest entgegenfieberte. Er wollte eine Feier.

Bis heute bin ich unserem Arzt dankbar, dass er mir das gesagt hat. Mein Mann und ich hatten immer ein gutes Verhältnis, fast dreißig Jahre waren wir verheiratet. Aber er war ein stiller Mensch, sodass ich gar nicht wusste, wie wichtig ihm dieses Weihnachtsfest

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