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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Hilfe für Flüchtlingsbürgen?

Bürger, die für Angehörige von syrischen Flüchtlingen gebürgt haben, um sie aus dem Kriegsgebiet zu retten, werden vom Jobcenter mit hohen Geldforderungen konfrontiert. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius will die Flüchtlingspaten davor bewahren. Ein Interview
Damit Menschen aus Syrien fliehen konnten, haben viele Deutsche vor Jahren für sie gebürgt, doch das Jobcenter fordert von den Bürgen jetzt Geld, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (Foto) erwartet vom Bund und den Ländern eine Lösung des Problems (Fotos: pa/dpa/Holger Hollemann; Pressebild/Wolfgang Wilde)
Damit Menschen aus Syrien fliehen konnten, haben viele Deutsche vor Jahren für sie gebürgt, doch das Jobcenter fordert von den Bürgen jetzt Geld, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (Foto) erwartet vom Bund und den Ländern eine Lösung des Problems (Fotos: pa/dpa/Holger Hollemann; Pressebild/Wolfgang Wilde)

Publik-Forum: Herr Pistorius, Sie haben eine Initiative für die Flüchtlingspaten ergriffen, die derzeit extreme Geldsummen an die Jobcenter zahlen sollen. Wie ist es überhaupt zu dem Problem gekommen?

Boris Pistorius: Viele Syrer haben 2013 um Hilfe gebeten, ihre von Tod und Gewalt bedrohten Angehörige schnell und legal aus dem Kriegsgebiet hierher zu holen. Dem Wunsch haben wir in Niedersachsen (wie die anderen Länder außer Bayern) auch entsprochen – unter der Bedingung, dass die Verpflichtungsgeber für Unterkunft und Verpflegung sorgen. Wie die anderen Länder ist und war Niedersachsen der Ansicht, da

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