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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Diese verdammte Freiheit
Wolfgang Thierse über ein falsches Verständnis von Autonomie in der Corona
Der Inhalt:

Bodenpreise
Günstiger bauen, preiswerter wohnen

von Wolfgang Kessler vom 08.12.2021
Der Wohnungsmarkt in Ulm ist entspannter als anderswo. Der Grund: Die Stadt kauft seit Jahren Flächen auf. Und zeigt, wie Baupreise und Mieten kontrolliert und die Spekulation mit Grundstücken vermieden werden kann.
Die Revolution findet im Liegenschaftsamt statt: Seit Jahren kauft die Stadt Ulm Grundstücke auf Vorrat.(Foto: picture alliance/Zoonar)
Die Revolution findet im Liegenschaftsamt statt: Seit Jahren kauft die Stadt Ulm Grundstücke auf Vorrat.(Foto: picture alliance/Zoonar)
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Boden und Bauland waren in Deutschland noch nie so teuer wie heute. Die Preise für Bauland steigen rasant. Laut Statistischem Bundesamt kostete der Quadratmeter im Jahre 2010 durchschnittlich 199 Euro. Zehn Jahre zuvor waren es 130 Euro. In den großen Städten sind die Grundstückspreise vielfach noch stärker gestiegen. Höhere Baupreise sorgen dafür, dass alle, die eine Wohnung oder ein Haus mieten wollen, dafür immer mehr zahlen. Während Mieter und Bauwillige unter den steigenden Preisen stöhnen, schafft der Markt für Spekulanten ein Schlaraffenland.

Wer Bauland erwirbt und es nach ein paar Jahren verkauft, kann hohe Spekulationsgewinne einstreichen. Wer zehn Jahre mit dem Verkauf wartet, erhält die Gewinne sogar steuerfrei. Ein Bundesgesetz macht dies möglich. Da verw

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