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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2016
Schenkt ihnen nicht eure Angst!
Wie rechte Populisten die Gesellschaft spalten
Der Inhalt:

Gemeinwohlbilanz: »Das begeistert die Kollegen«

Das Diakoniedorf Herzogsägmühle in Oberbayern erstellt eine Gemeinwohlbilanz. Was wird dadurch besser? Die Veränderungen nutzen dem Betriebsklima – und der Umwelt, sagt Direktor Wilfried Knorr
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Das Gemeinwohl mehren: Das ist das Ziel, zum Beispiel bei der Arbeit in der Schreinerei der Diakonie-Einrichtung Herzogsägmühle in Oberbayern. (Foto: Herzogsägmühle/Jilka)
Das Gemeinwohl mehren: Das ist das Ziel, zum Beispiel bei der Arbeit in der Schreinerei der Diakonie-Einrichtung Herzogsägmühle in Oberbayern. (Foto: Herzogsägmühle/Jilka)
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Publik-Forum: Was hat Sie als Direktor der Diakonieeinrichtung Herzogsägmühle dazu bewogen, für dieses Diakoniedorf mit 1400 Mitarbeitern eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen?

Wilfried Knorr: Wir erstellen eine Gemeinwohlbilanz, weil wir den Begriff »nachhaltig Wirtschaften« neu buchstabieren wollen und weil wir die Werte der Diakonie mit den Werten der Gemeinwohlökonomie optimal verbinden können. Bisher liegt der Erstbericht vor, die Bilanz soll bis Februar 2017 fertig sein. Zudem erhoffen wir uns eine Beispielfunktion für andere diakonische Unternehmen. Wenn die ganze kirchliche Sozialarbeit ihre Gemeinwohlorientierung auf diesem Weg untermauert, bekommt die Gemeinwohlökonomie politisches Gewicht.

In Herzogsägmühle arbeiten und wohnen Menschen mit Behinderung und seelischen Erkr