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Fukushima: »Geh doch, wenn du Angst hast«

von Elisa Rheinheimer-Chabbi 10.03.2017
Sechs Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima werden die Folgen des Atomunglücks vertuscht, sagt die japanische Journalistin Mako Oshidori. »Wer Angst hat, wird eingeschüchtert«. Papst Franziskus half ihr, einer Haft zu entgehen
Die Journalistin Mako Oshidori macht unermüdlich auf die schlimmen Folgen des Atomunglücks in Fukushima aufmerksam, die Regierung und die großen Medien in Japan möchten das Thema dagegen am liebsten totschweigen
Die Journalistin Mako Oshidori macht unermüdlich auf die schlimmen Folgen des Atomunglücks in Fukushima aufmerksam, die Regierung und die großen Medien in Japan möchten das Thema dagegen am liebsten totschweigen

Publik-Forum: Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe zum sechsten Mal. Ist in Fukushima wieder Normalität eingekehrt?

Mako Oshidori: Die Regierung tut alles, um diesen Anschein zu erwecken, aber das Gegenteil ist der Fall. Die gesundheitlichen Folgen sind fatal: Hautkrankheiten, Nierenversagen und vor allem Krebserkrankungen mehren sich. Nur: Darüber wird öffentlich nicht gesprochen. Es gibt keine Langzeitstudien oder Untersuchungen, ich weiß dies nur aus privaten Recherchen. Die Verstrahlungen sind immens, Grenzwerte werden massenhaft überschritten. Aber das wird vom Atombetreiber

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